Wenn Eltern Ihre Kinder Beschuldigen

Wenn Eltern ihre Kinder tadeln

Es gibt immer noch viele Eltern, die Schuldzuweisungen als Erziehungsstil rechtfertigen. Sie denken, dass Belohnung und Bestrafung die grundlegende Grundlage für eine angemessene Erziehung sind. Das gilt vor allem im frühen Alter. Es ist jedoch zwingend erforderlich zu verstehen, dass dies ein Sprungbrett ist, das sie überwinden müssen.

Schuldzuweisungen führen zu emotionalem Stress. Es kommt von einer symbolischen und sozialen Strafe. Es führt jedoch nicht zu Verantwortung, es fördert keine Autonomie, noch erlaubt es jeder Person, die Entscheidung zu treffen, welchen Werten sie folgen oder nicht.  Schuldzuweisungen zu verwenden, um Kinder zu erziehen, erzieht sie nicht, es konditioniert sie nur.

Es ist wahr, dass Schuldzuweisungen die Kontrolle über ein Kind erhöhen. Dies erleichtert die Arbeit eines autoritären Elternteils. Das Kind ist voller Ängste, moralischer Konditionierung und wird daher leichter zu handhaben. Das Kind folgt Anweisungen leichter, weil sie schwächer sind. Außerdem bleiben sie innerhalb der Normen, weil die Angst zu stark ist. Sie werden zu einer fügsamen Person, aber nicht zu einer freien und glücklichen Person.

Schuldzuweisungen als Erziehungsstil erschüttern das Selbstwertgefühl der Kinder

Kinder brauchen Orientierung, und Eltern sollten sie so anbieten, dass sie sich selbst stärken können. Schuldzuweisungen zu verwenden, um ein Kind großzuziehen, bewirkt das komplette Gegenteil davon. Ihr Ziel ist es, sie denken zu lassen, dass das, was sie tun, fühlen, wünschen und denken, inakzeptabel ist.

Mädchen, das unabhängig Gemüse isst

Schauen wir uns ein Beispiel an, um es besser zu verstehen. Das Kind will kein Gemüse essen, weil es einen bitteren Geschmack hat, den es nicht mag. Aus der Perspektive der Schuld sagt der Elternteil dem Kind, dass es einfach das Gemüse essen soll, ohne sich zu beschweren. Aus einer Perspektive, die darauf abzielt, sie zu stärken, sagen die Eltern dem Kind, dass Champions Gemüse essen, weil es ihnen große Kraft verleiht.

Kein Kind handelt, um seine Eltern zu stören. Im Gegenteil, sie handeln, um ihnen zu gefallen und sie stolz zu machen. Ihre moralische Unreife ist es, die sie dazu bringt, sich bestimmten Geboten oder Normen nicht anzupassen. Eltern müssen ihnen helfen zu verstehen, warum diese Normen existieren und woher sie kommen.

Schuld verhindert die Entwicklung des Gewissens

Ein Kind großzuziehen bedeutet nicht einfach, ihm beizubringen, Regeln blind zu befolgen. Schuld führt genau dazu. Es lässt das Kind  glauben, dass es sich so verhalten muss, wie es ihm die Autoritätspersonen vorschreiben. Darüber hinaus glauben sie, dass alle Regeln unbestreitbar sind und dass es ein unmoralisches Verhalten ist, sie zu verletzen.

Was Eltern damit erreichen, markiert nur einen Bruch zwischen Lust und Verantwortung. Das Problem dabei ist, dass es die Kritikfähigkeit des Kindes verschlechtert. Daher gibt es keine wirkliche Gewissensentwicklung für ihr Verhalten.

Mutter benutzt Schuldzuweisungen als Erziehungsstil

Gewissen entwickelt sich, wenn man wählen kann, wie man sich verhält. Wenn jemand ein breites Gewissen hat, dann ist diese Person schwerer zu manipulieren, zu Fall zu bringen und zu benutzen. Wenn jemand andererseits durch Schuldzuweisungen konditioniert wurde, erreicht er nie den Punkt, an dem er seine Werte rationalisiert. Sie sind für ihr Handeln auf die Zustimmung ihrer Autorität angewiesen.

Kinder ohne Schuld erziehen

Menschen sind egozentrisch, wenn sie geboren werden. Für ein kleines Kind oder einen Säugling ist es unmöglich, die Welt über seine eigenen Bedürfnisse hinaus zu sehen. In dieser Phase müssen die Eltern diese Bedürfnisse erfüllen und dem Kind helfen, sich in einer sicheren Umgebung zu fühlen. Das baut Selbstvertrauen und Selbstliebe auf.

Mit der Entwöhnung und dem Toilettentraining beginnt ein langer Weg zur Einführung eines normativen Rahmens in die Kultur. Es liegt auf der Hand, dass Einschränkungen Frustration und damit Ablehnung hervorrufen. Es fällt dem Kind schwer zu verstehen, dass es nicht der Mittelpunkt seiner Welt ist. Dies erzeugt Probleme, die auf keinen Fall als Erziehungsstil angeklagt werden sollten.

Vater mit positiver Erziehung

In diesem langen Prozess ist es ideal, wenn Eltern ihren Kindern beibringen, über die Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken. Daher ist es wichtig, dass Eltern ihnen auch beibringen, ihre Emotionen, Wünsche, ihre Grenzen und die Gründe dafür zu erkennen. Der Spielraum, wie sie ihre Entscheidungen treffen und entscheiden müssen, muss schrittweise erweitert werden. Eltern machen das nie perfekt, aber ihre Absichten sollten immer echt sein.

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